Frühstück wurde wieder vom Buffett all inklusiv im hauseigenen Restaurant zu sich genommen. Ausstattung, Teppich und Abschlussleisten erinnerten mich an die Einrichtung meiner Oma, welche auch schon "Asbach uralt" war und keinesfalls den Nerv der heutigen Zeit zu treffen vermag.
Danach ging es zur Informationsveranstaltung unseres Reiseveranstalters (bgtours) ins 15 Stock hohe Hotel Dobrudja und damit das höhste Hotels Albenas. Aus dem Kaffe hatte man einen atemberaubenden Panorama Ausblick auf das Touristenparadies Albena. Nach 35minütiger Fahrt in einem nahezu überfüllten und arg überhitzen Bus kamen wir dort an, nachdem vorher unzählige Hotels abgeklappert wurden. Der extrem gestresste Busfahrer lenkte den Bus, der in Deutschland kaum durch den TÜV gekommen wäre, "souverän" durch die extrem engen und überfüllten Straßen, wohl eher Gassen, Albenas. Nach der Info-Veranstaltung, wo Einzelheiten zu möglichen Tagesreisen und Ausflugszielen genannt wurden, ging es an den Pool unseres Hotels, welcher sehr geräumig und groß angelegt war und so uns begeistern konnte. Für die Kleinen gab es einen extra separaten Bereich, mit flachem Pool und Kletterburg gleich neben dem eigentlichen Sandspielplatz. Getränke und BBQ Snacks waren all inclusive und ließen Hunger und Durst schnell vergessen.Das mittagliche Buffet war sehr reichhaltig, obgleich viele Speisen so schmeckten, wie sie aussahen und das war nicht gerade immer lecker.
Danach machten wir uns auf den Weg an den weißen Strand. Die mitgebrachte Strandmuschel schützte vor der heißen Sonne und man hatte Ruhe für ein Mittagschläfchen. Für die dortigen Sonnenschirme und zwei Liegen hätte man umgerechnet fast 10 Euro pro Tag löhnen müssen, was wir nicht wirklich einsahen. Das Wasser war angenehm warm, ungewohnt warm, und nicht so extrem salzig wie damals in Tunesien. Kleine Wellen machten das Badevergnügen noch genüsslicher. Lediglich der Fakt, dass das Wasser voll mit Algen, vereinzelt Quallen, und anderweitigem Müll war, störten und minderten den sonst positiven Eindruck.
Anschließend schlenderten wir wieder über die Straßen Albenas sowie die Strandpromenade. Ein riesiges Pizzastück, leider kalt, für umgerechnet 1,60 Euro konnte ich mir nicht entgehen lassen. Danach suchten wir noch den Bazaar Albenas auf und fanden eine Vielzahl schöner Plagiate, was ja eigentlich normal ist, aber für die es sich lohnte noch einmal dorthin zurück zu kehren. Auch das Popcorn und die Pancackes an der Strandpromenade sind eine Empfehlung wert.
Erschöpft und für die Strapazen des ersten Tages entschädigt vielen wir früh ins Bett und in die verdiente Nachtruhe.