Tag 10
Nach einem gemütlichen Frühstücksei ging es für den restlichen Vormittag an den Strand. Zum Mittag machte ich mich wieder über den perfekten orangenen Lachs her.
Dem folgte ein entspannter Nachmittag vor dem Fernseher, welcher mit der 17. Etappe der Tour de France versüßt wurde.
Abends stand dem folgend eine Runde Minigolf auf der "Malibu Minigolf" Anlage, die gestern verschoben wurde, an. Aufgrund der guten Ausleuchtung entschieden wir uns für ein nächtliches Duell im Dunkeln. Da die Bahn, liegt übrigens direkt neben dem Malibu Hotel dicht am Strand, bis 24 Uhr geöffnet hat, sollte dem kein Riegel vorgeschoben werden. Für jeweils 8 Leva, also umgerechnet um die 4,50 Euro, konnte man die liebevoll angelegte 18 Loch Bahn bespielen. Dafür gab es jeweils einen Schläger und einen Golfball. Die verschiedenen Löcher reichten von einfach bis schwierig und waren mit verschiedenen Hindernissen, wie Beulen, Anhöhen, Steinen und Kurven, versehen. Alles in allem eine sehr schöne Bahn, auf der es sich zu spielen lohnt. Nur der starke Wind machte uns mit zunehmender Dauer des Spiels zu schaffen. Dieser Wind schaffte es auch einige Male die Position des Balles zu verfälschen. Insgesamt dauerte der Spielspaß circa 2 Stunden, was aber auch daran lag, dass wir immer gleichzeitig zwei Runden pro Loch spielten. (Hatten aber nur für eine Runde bezahlt...) Kurz vor Mitternacht verabschiedeten wir uns dann ins Bett.


Tag 11
Mit fortschreitender Urlaubsdauer nahm auch exponentiell die Aktivität unsererseits ab. So verbrachten wir den halben Tag abermals am Pool, den sich unsere Anlage mit den Gästen des Panorama-Hotels teilte.Nachmittags nahmen wir wieder das Beachvolleyball-Angebot wahr. Einige Schwimm- und Relaxsessions folgten. Erst am Abend wurde es interessant.
Wir gingen wieder einmal Essen, diesmal jedoch im "Poco Loco" einen Steakhouse, in der Nähe vom "Ti Amo", wo wir ja zwei Tage vorher speisten. Aufgrund der horenden Preise (28 Leva für ein normales Steak mit Pommes), die schon das Preisniveau aus Deutschland erreichten, entschieden wir uns wieder für Pizza, obwohl ich liebend gern ein Steak probiert hätte. Die Preise waren hier identisch zu den Preisen im Restaurant von Vorgestern. Die leidenschaftliche Zubereitung konnte man Live mitverfolgen, da das Küchenhaus offen und einsehbar war. Dazu wurde Live-Musik und Tanz geboten, um den Gästen neben dem Essen auch etwas Mehrwert zu bieten. Auch Blumen wurden von einem teilweise sehr aufdringlichen Händler angeboten, was jedoch nicht weiter stöte, da sich dieser schnell abschütteln lie6szlig;. Das scheint allerdings in Albena so Brauch und Sitte zu sein, denn in den meisten Lokalen findet man LiveMusik. Auf das "Poco Loco" in ich durch Zufall während einer Recherche nach Clubs und Restaurants in und um Albena gestossen, welches dort als Top-Adresse suggeriert wurde. Meiner Ansicht nach erfüllte das Steakhouse allerdings nicht die hohen Erwartungen. Die Pizzen mundeten zwar, jedoch roch der ausgewiesene "Bacon", wie nasser Hund und vertrieb die anfängliche Vorfreude. Nichtsdestotrotz war es ein gelungener Abend, welcher in der Hotel Lounge ausklang.

