Tag 2
Nach zwei schwärzeren als schwarzen Tassen Morgenkaffee starteten wir Tag 2 im fernen Albena.Der Vormittag wurde relaxed am Pool verbracht und der beißenden Sonne gefrönt. Doch die vorhergegangene Einreibung mit Sonnenmilch konnte einen Sonnenbrand vorbeugen.


Nach dem ausführlichen Mittagsdinner ging es erstmal wieder an den Pool, wo der Nachmittag mit Animation (Wasserball, Beachvolleyball, Tänze, Gymnastik) verbracht wurde. Auch die Kinder wurden an dem Kinderbecken mit in die Animation mit einbezogen, für Eltern und Familien also sehr zu empfehlen. Im selben Atemzug wurde dann noch schnell die Varna-Shopping-Tour für den kommenden Donnerstag gebucht.
Der abendliche Spaziergang in die Gassen Albenas fiel diesmal sprichwörtlich ins Wasser. Sintflutartiger Regen mit einsetzendem Gewitter suchten die Region um Albena heim. So mussten wir uns mit Billard, Tischkicker und MTV die Zeit vertreiben. Dennoch brach schnell die Dunkelheit und die einhergehende Nachtruhe herein.
Tag 3
Hähnchen Top Schweinefleisch (flop), nein auch top!Der Tag begann ähnlich, wie der vorherige endete. Flächendeckende Wolken machten das Genießen der Sonne zunichte. Dazu ein kühler Wind, der die Gedanken an Meer oder Pool schnell wegpustete. Erstmalig entdeckte ich beim Frühstück die leckeren Croissants, die mit einer Art Rosinenmuß gefüllt waren. Sonst fand ich außer Melonen nicht so viel für meinen Gaumen.
Bis zum Mittag wurden bisher unbekannte Wege erforscht und die Umgebung unserer Anlage näher erkundet diese bestand ohnehin zu 90 Prozent aus Hotelanlagen und Bungalows beziehungsweise Ferienhäusern, bei denen man froh sein konnte, nicht dort wohnen zu müssen.
Zum Mittag konnte das Hähnchenfleisch abermals entzücken; das Schweinefleisch oder der "Schweinebraten" dagegen war streckenweise sehr enttäuschend. Das Fleisch war extrem zäh und ich hatte das Gefühl, man hatte nicht gerade das teuerste und beste Fleisch verwendet.
Den Nachmittag verbrachten wir am Pool mit vielen Schwimm und Taucheinlagen. Dazu bekam ich langsam das Gefühl nie braun zu werden, was aber auch an meinem ohnehin hellen Hauttaint liegen mag. Anyway...
Zum Abendessen überzeugten wieder die Pommes und zu meinem Erstaunen auch das Schweinefleisch. Ich musste also meine Meinung vom Mittagsbuffet revidieren. Der Abend wurde wieder auf dem Basar und der Strandpromenade verbracht. Hierbei sollte man von der mehrmals angebotenen Zuckerwatte abraten, obgleich die Verkäufer daraus die wildesten Kreaturen formen. Hier gilt: Mehr Schein als Sein. Die Zuckerwatte war zum Einen extrem fest und zum Anderen und wurde bei der abendlichen Dämse und hohen Luftfeuchte schnell weich und löste sich am Rand auf, sodass der flüssige Zucker herunterlief; zum Leidtragen der Hände und Kleidung.
Vorm Einschlafen gab es dann noch eine Folge "Family Guy" auf MTV, "American Dad" verpasste ich leider abermals, nachdem meine Augen einfach nicht aufbleiben wollten.
Darüberhinaus findet man viele Informationen über die portugiesischen Trauminseln Azoren im Web.