Urlaub machen in Albena – Ferienoase in Bulgarien
Hotel in Albena
Strand Albenas

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Albena – Tag 4-5

Tag 4

Die gebuchte halbtages Shopping–Tour nach Varna, eine der größten Städte an der Schwarzmeerküste, wurde leider überraschend gecanceled und auf morgen verschoben. Das schlimme daran ist, dass die Abfahrt schon zu um 7.45 Uhr Ortszeit angesetzt ist und das im Urlaub... Die Tagesplanung wurde so beziehungsweise musste so kurzerhand an den Pool verschoben werden.
Das Mittagsbuffet war diesmal überraschend rar: keine Pommes, keine Kartoffeln, keine Reis. Wir entschlossen uns so spontan das Mittag am Barbeque Stand neben dem Pool zu uns zu nehmen.



BBQ Stand im Hotel Kompass in AlbenaAlter Lada in Albena

Danach ging es runter zum Strand, wo das Wasser unerwartet kalt war, was aber auf die letzten beiden kälteren und windigen Tage zurückzuführen ist. Auch heute machte uns der Wind zu schaffen. Der Aufbau der Strandmuschel wurde dadurch fast verhindert. Man hätte damit eher Windsegeln können.
Nach dem Strandausflug war noch einmal Zeit die Hotels und Hotelanlagen der Umgebung zu erkunden und zu besichtigen. Man wollte schließlich wissen, wie andere Urlauber hier ihren Urlaub verbrachten. Auffallend waren dabei überdurchschnittlich viele Audi Q7 und auch mehrere Porsche vom Typ Cayenne. Die wohlhabenden Hotelbesitzer schienen wohl auf größere Automobile zu stehen und die Schere zwischen arm und reich scheint hier mit Einführung des Kapitalismus noch größer zu sein, als in Deutschland. Außer der Cayennes fuhr dort aber keine anderer Porsche, was vielleicht auch an den schlecht ausgebauten Straßen liegen mag. Denn was bringt ein 911er oder Carrera ohne die richtige Straße... Weiterhin stehen in der Umgebung hier viele Autos mit dem Kennzeichen "RO"; es scheint, als kämen die Urlauber aus Rumänien direkt mit dem Auto nach Albena, um hier ihre Erholung zu verbringen. Bei den "normalen" Automarken überwiegen alte Ladas und der Dacia in allen Ausführungen und Varianten, bei den humanen Preisen der Marke durchaus nachvollziehbar.
Zum allabendlichen Dinner wurde ein göttlicher Lachs aufgetischt, der es ohne Probleme mit der Qualität des heimischen 5–Sterne–Italieners aufnehmen konnte.
Daraufhin folgte der alltägliche Rundgang auf Albenas Straßen und in Couch–Potato–Manier klang der Abend dann auf dem Balkon unter Vollmond aus.

Tag 5

Nach extrem kurzer Nacht sollte uns unser Weg heute nach Varna, die größte Stadt an der Schwarzmeerküste, führen. Nach einer kurzen Standrundfahrt bei der uns ein riesiges Denkmal russischer Gefallener und die fünf Universitäten, sowie eine der größten befahrbaren Brücken der Balkan-Halninsel gezeigt wurden, hatten wir geschlagene 3 Stunden Zeit für eine kleine Shopping–Tour durch Varnas Straßen.

Kathedrale in VarnaAltstadt Varnas - Kehrseite Bulgariens

Auf dem Basar wurde einem wieder die unfassbare und nervende Aufdringlichkeit, die wohl hier zur Mentalität der Menschen gehört, der dortigen Verkäufer und Standbesitzer aufgezeigt. Wenig später konnte ich mir einen, meiner Ansicht nach, recht gut nachgemachten hellbraunen Armani – Gürtel zulegen. Auch eine Shisha nenn ich nun mein Eigen, die allerdings auf den Heimflug nicht ganz heil ankommen sollte... Eine Brille von Armani als modisches Accessoire konnte ich leider immer noch nicht finden. Bevor es wieder gen Albena ging, gab es noch einen Snack im bulgarischen Kentucky Fried Chicken. Das Hähnchenfleisch dort war der Hammer obgleich die Burger durch die enorme Größe des Fleisches nicht mehr, wie Burger anmuteten. Vielleicht lag es aber auch an der lieblosen Verpackung seitens der KFC Angestellten. What else... Besonders hervorzuheben ist allerdings der bulgarische Busfahrer. Mir ist es bis heute unbegreiflich, wie es ihm gelang den klobigen und absolut unwendigen Bus so filigran durch die engen und meist überfüllten Gassen und Straßen zu manövrieren.
In Teilen Varnas, besonders in den Villengebieten, mutete es so an, als wenn dort mehr Autos der Marken Mercedes und BWM fahren, als bei uns daheim. Ich konnte eine niegelnagelneue S-Klasse mit kräftiger 5L–Maschine sichten, wie auch einen CLS mit 5 Liter Motorisierung. Diese Schlachtkarossen scheinen in der Hotelumgebung keine Einzelheit zu sein.
Zurück im Hotel Kompass in Albena gab es erst einmal ein Mittagschläfchen nach dem anstrengenden Vormittagsprogramm. Pünktlich zum Abendbrot erhob man sich dann wieder mühselig, um noch einmal den heimischen Markt zu besuchen und dann endgültig ins Bett zu fallen.

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