Tag 4
Das Mittagsbuffet war diesmal überraschend rar: keine Pommes, keine Kartoffeln, keine Reis. Wir entschlossen uns so spontan das Mittag am Barbeque Stand neben dem Pool zu uns zu nehmen.


Nach dem Strandausflug war noch einmal Zeit die Hotels und Hotelanlagen der Umgebung zu erkunden und zu besichtigen. Man wollte schließlich wissen, wie andere Urlauber hier ihren Urlaub verbrachten. Auffallend waren dabei überdurchschnittlich viele Audi Q7 und auch mehrere Porsche vom Typ Cayenne. Die wohlhabenden Hotelbesitzer schienen wohl auf größere Automobile zu stehen und die Schere zwischen arm und reich scheint hier mit Einführung des Kapitalismus noch größer zu sein, als in Deutschland. Außer der Cayennes fuhr dort aber keine anderer Porsche, was vielleicht auch an den schlecht ausgebauten Straßen liegen mag. Denn was bringt ein 911er oder Carrera ohne die richtige Straße... Weiterhin stehen in der Umgebung hier viele Autos mit dem Kennzeichen "RO"; es scheint, als kämen die Urlauber aus Rumänien direkt mit dem Auto nach Albena, um hier ihre Erholung zu verbringen. Bei den "normalen" Automarken überwiegen alte Ladas und der Dacia in allen Ausführungen und Varianten, bei den humanen Preisen der Marke durchaus nachvollziehbar.
Zum allabendlichen Dinner wurde ein göttlicher Lachs aufgetischt, der es ohne Probleme mit der Qualität des heimischen 5SterneItalieners aufnehmen konnte.
Daraufhin folgte der alltägliche Rundgang auf Albenas Straßen und in CouchPotatoManier klang der Abend dann auf dem Balkon unter Vollmond aus.
Tag 5
Nach extrem kurzer Nacht sollte uns unser Weg heute nach Varna, die größte Stadt an der Schwarzmeerküste, führen. Nach einer kurzen Standrundfahrt bei der uns ein riesiges Denkmal russischer Gefallener und die fünf Universitäten, sowie eine der größten befahrbaren Brücken der Balkan-Halninsel gezeigt wurden, hatten wir geschlagene 3 Stunden Zeit für eine kleine ShoppingTour durch Varnas Straßen.

In Teilen Varnas, besonders in den Villengebieten, mutete es so an, als wenn dort mehr Autos der Marken Mercedes und BWM fahren, als bei uns daheim. Ich konnte eine niegelnagelneue S-Klasse mit kräftiger 5LMaschine sichten, wie auch einen CLS mit 5 Liter Motorisierung. Diese Schlachtkarossen scheinen in der Hotelumgebung keine Einzelheit zu sein.
Zurück im Hotel Kompass in Albena gab es erst einmal ein Mittagschläfchen nach dem anstrengenden Vormittagsprogramm. Pünktlich zum Abendbrot erhob man sich dann wieder mühselig, um noch einmal den heimischen Markt zu besuchen und dann endgültig ins Bett zu fallen.